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Radfahren in der Heideregion Amelinghausen

Radfahren

© Lüneburger Heide GmbHDurch die Urlaubsregion Amelinghausen zieht sich ein Wegenetz, das sich gut zum Fahrradfahren eignet. Auf befestigten, zumeist asphaltierten Wegen führen verschiedene Routen an nahezu allen großen und kleinen Heideflächen, an einigen ausgewiesenen „Naturwundern“ des Naturparks Lüneburger Heide und vielen Wasserläufen vorbei. Somit ist eine Radtour eine gute Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten der Urlaubsregion Amelinghausen zu erkunden.

Radtour durch die Heideregion Amelinghausen

© Lüneburger Heide GmbHDa kleine Radtouren durch die Heideregion Amelinghausen nicht ausgeschildert sind, sondern sich aus der Kombination geeigneter Strecken ergeben, ist es empfehlenswert, vor dem Start die Tourist-Information Amelinghausen zu besuchen. Hier erhalten Sie Tourentipps, Kartenmaterial und Wegbeschreibungen.

 

Beispielhaft stellen wir Ihnen eine Radtour von 35 km vor, die jedoch beliebig erweitert oder verkürzt werden kann:

 

Naturwunder Schwindequelle

Los geht es an der Tourist-Information Amelinghausen, wo Sie alle Auskünfte und Tipps zu der anstehenden Radtour erhalten. Über den Hessenweg verlassen Sie Amelinghausen und halten sich rechts in Richtung Ehlbeck, was Sie nach ca. 6 km durch die von Ackerflächen geprägte Landschaft erreichen. Die Ansammlung von Gehöften und Wohnhäusern geht nach einem Rechtsabbieger in die kleine Ortschaft „Rehrhof“ über, benannt nach dem traditionsreichen Gutshof. Die 20 denkmalgeschützten Fachwerkhäuser des Hofes dienten schon vielfach als TV-Kulisse, u.a. für einen Werbespot der „Rügenwalder Mühle“.

Nach Überquerung der Bundesstraße steht es Ihnen offen, einen Abstecher zur Rehrhofer Heide zu machen (1 km entfernt), der größten Heidefläche in der Region Amelinghausen. Zurück Höhe Rehrhof geht es links durch den Wald nach Schwindebeck. Sehenswert sind in unmittelbarer Umgebung des Dorfes die langgestreckte Schwindebecker Heide, von wo aus man Schwindebecker Heidevom Feldherrenhügel einen herrlichen Weitblick über die Landschaft genießt. Außerdem lohnt sich der kurze Weg zum „Naturwunder“ Schwindequelle, der zweitwasserreichsten Quelle Niedersachsens, wo das Hervortreten des Quellwassers und verschiedenfarbige Algenablagerungen als beeindruckendes Naturschauspiel beobachtet werden können.

Der Radweg führt weiter nach Soderstorf. Halten Sie sich rechts in Richtung in Richtung Oldendorf/Luhe. Am Ortsausgang von Soderstorf befindet sich die Nekropole Soderstorf mit einem Steingrab aus der Steinzeit, eingebettet in eine kleine Heidefläche. An der Kreuzung nach Wohlenbüttel besteht die Möglichkeit, bereits nach Amelinghausen abzufahren. Der Blick von der Luhe-Brücke auf den kleinen Fluss mit der historischen Wassermühle im Hintergrund ist sehenswert. Weiter geht es vorbei an der Stillen Heide nach Oldendorf/Luhe. Im Archäologischen Museum erfahren Sie zur naheliegenden Oldendorfer Totenstatt: interessante Fakten zur Siedlungsgeschichte und Lebensweise in der Steinzeit, Grabkammer in der Oldendorfer TotenstattBestattungsriten, Bauweise von Grabanlagen und Ausgrabungsstücke. Mit diesen Kenntnissen ist der Besuch der Steingräber, Grabhügel und Hünenbetten der Heidefläche Oldendorfer Totenstatt besonders spannend.

Auf dem Waldweg geht es in die Kronsbergheide. Dem Namen der Heidefläche gebührend findet auf dem nahegelegenen Festplatz die Körnung unserer Heidekönigin statt. Nachdem die Bundesstraße überquert ist, liegt der Lopausee vor Ihnen, wo in der Idylle am See oder in einem der Cafés die Radtour ausklingt.

 

Streckenverlauf

  • Tourenstart bei der Tourist-Information Amelinghausen
  • auf dem Hessenweg nach Ehlbeck
  • über das traditionsreiche Gut Rehrhof
  • Abstecher möglich zur Rehrhofer Heide - „Naturwunder“ Wacholderparadies
  • durch den Wald nach Schwindebeck
  • Abstecher möglich zur Schwindebecker Heide
  • „Naturwunder“ Schwindequelle
  • auf dem Radweg nach Soderstorf
  • auf der Wohlenbütteler Straße nach Oldendorf/Luhe
  • Nekropole Soderstorf
  • Wohlenbüttel: Brücke über die Luhe mit Blick auf historische Wassermühle - Abfahrt nach Amelinghausen möglich
  • Weiterfahrt nach Oldendorf/Luhe zum Archäologischen Museum
  • historisches Gräberfeld, „Naturwunder“ und Heidefläche Oldendorfer Totenstatt
  • Kronsbergheide mit Heidschnuckenstall und Krönungsplatz der Heidekönigin
  • Lopausee
  • Tourenende in Amelinghausen
  • Hier können Sie die Strecke bei Google Maps ansehen