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Erlebnis Jungsteinzeit

Oldendorfer Totenstatt

Oldendorfer Totenstatt, © AfG KögelWenn die letzten Strahlen des Sonnenuntergangs auf den kalten Stein treffen, wenn der Nebel über der Heide wabert, wenn sich der Tau auf die Spinnennetze legt … dann umgibt etwas zutiefst Mystisches die Oldendorfer Totenstatt.

 

Steinerne Zeugnisse der vergangenen 5.700 Jahre Menschheitsgeschichte finden sich in dieser kleinen Heidefläche nahe Oldendorf/Luhe.  Damit sind die Steingräber der Oldendorfer Totenstatt eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in der Lüneburger Heide: An diesem Ort wird Geschichte fühlbar und man beginnt, über das Leben der Menschen hier an Ort und Stelle vor rund 190 Generationen nachzudenken …

Hünenbett

 

Beim ersten Blick über die Heidefläche sind die großen Findlinge und die Grabhügel sofort auffällig.
Einige Hünenbetten sind bis zu 60 Meter lang, etliche Findlinge umfassen noch immer die Erddämme. Die darin verborgene Grabkammer ist bei einem Hünenbett sogar freigelegt und begehbar. In den Grabkammern wurden wichtige archäologische Zeugnisse entdeckt: Die Keramiken, Feuersteinwerkzeuge und Waffen bilden das Herzstück der Ausstellungen im Archäologischen Museum Oldendorf/Luhe.

 

In der Oldendorfer Totenstatt sind Grabanlagen aus nahezu allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen an einem Ort vereint: Großsteingräber, Hünenbetten, Hügelgräber, Urnenfriedhöfe. Großsteiongrab, © Lüneburger Heide GmbHÜber die Jahrhunderte sind viele Grabbeigaben gestohlen, Findlinge als Baumaterial abtransportiert worden. Doch die meisten Stätten sind noch immer nicht gänzlich untersucht, es warten also noch viele Geheimnisse in er mystischen Oldendorfer Totensattt auf ihre Entdeckung.

 

Wer mehr erfahren möchte, kann sich einer Führung durch die Oldendorfer Totenstatt und/oder das Archäologische Museum anschließen. Bitte wenden Sie sich an die Tourist-Information Amelinghausen oder die Mitarbeiter des Museums.

Führung durch die Oldendorfer Totenstatt, © AfG Kögel